Video „Neues Bauen“

Der Umbruch der Novembertage des Jahres 1918 stellte eine von starken dynastischen Traditionsbindungen geprägte Stadt wie Coburg vor Herausforderungen grundlegender Art.
Der politische Frühling mit einer Hinwendung zur SPD und zum Linksliberalismus in den ersten Wahlen nach Kriegsende war nur von kurzer Dauer. Schon vor Mitte der 20er Jahre hatte das nationale und völkische Lager eine dominierende Stellung gewonnen, und im Juni 1929 erzielte hier die NSDAP erstmals in Deutschland eine Mehrheit im Stadtrat.
Doch wie stand es in einem solchen Umfeld um die Kunst und die Kultur? Auf der einen Seite war der Rückzug in die Idylle als Antwort auf alles Neue und Ungewohnte ein kaum zu übersehendes Element. Daneben sind jedoch auch Zeichen eines hoffnungsvollen Aufbruchs zu erkennen. Das gilt nicht nur für die bildende Kunst, die technische Kultur, den Film, das Theater und die Musik, sondern vor allem auch für das Bauwesen.
So kann ein Rückblick auf die Architektur dieser Zeit bei aller Zwiespältigkeit auch Ermutigung vermitteln.
Das soll dieses Video Ihnen bieten!
Mit diesem QR-Code können Sie ebenso das Video ansehen:



