Vorstellung des neuen Buchs

Als Band 10 der Schriftenreihe zur Coburger Stadtgeschichte wurde nun das von Rupert Appeltshauser und Gerhard Eckerlein herausgegebene Buch Residenz im Wandel. Auf dem Weg ins Industriezeitalter mit 104 Seiten sowie 100 Farb- und sw-Abbildungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist für 18,00 Euro im Buchhandel oder direkt beim Verlag (www.erich-weiss-verlag.de) erhältlich. Mitglieder können es außerdem über den Vorstand beziehen. Sehr positive und ausführliche Besprechungen sind in der NP Coburg von unserem Mitglied Dieter Ungelenk unter der Überschrift „Pioniergeist und Fußlümmelei“ sowie im Coburger Tagblatt erschienen. Dort können Sie auch weitere Informationen zum Inhalt etc. erhalten.

„Kindermuseum“ im Kulturportal Bayern

In diesem Jahr konnte das „Kindermuseum“, das wir mit Ausstellungsobjekten in Vitrinen „analog“ geplant und schon aufgebaut hatten, am Ende nur virtuell durchgeführt werden. Doch wie wir das durch Videos und Texte im Internet, die über unsere Homepage aufgerufen werden konnten, durchgeführt haben, dies fand nun auch überregional Anerkennung.

Seit heute ist unser „Kindermuseum“ im Kulturportal Bayern vertreten:

https://kulturportal-bayern.de/kindermuseum-coburg-video-serie/

Auch bei Facebook (Puppenmuseum; Initiative Stadtmuseum) sind die Videos zu sehen und sie sind erfreulich oft aufgerufen worden.

Wir freuen uns über die gr0ßartige Resonanz!

„Weil sie jüdisch waren … „

Wir freuen uns, wieder über ein Projekt berichten zu können, an dem wir als Initiative Stadtmuseum beteiligt sind. Es handelt sich um die digitale Rekonstruktion einer Ausstellung, die wir gemeinsam mit dem Evangelischen Bildungswerk im Jahre 2004 unter dem Titel „Weil sie jüdisch waren … „ gezeigt hatten. Zur Ausführung kam das Vorhaben in ehrenamtlicher Arbeit in den vergangenen Monaten durch ein Team um Frau Ines Heisig und Herrn Stefan Kornherr.

Die öffentliche Vorstellung am Donnerstag, den 19. November 2020 im Rahmen einer digitalen Konferenz stieß mit mehr als 70 Teilnehmern auf ein sehr erfreuliches Interesse. Besonders hervorzuheben ist der überraschend hohe Anteil von Nachkommen Coburger Juden in allen Teilen der Welt, vornehmlich in den USA, in Kanada, Argentinien und Israel – Kontakte, die unser Mitglied Gaby Schuller in langer und detektivischer Kleinarbeit herstellen konnte. Die Beteiligung unserer Gäste aus dem Ausland war so groß, dass die Diskussion in englischer Sprache geführt wurde. Wir werden die Anregung eines amerikansichen Gastes aufgreifen, die Ausstellung ins Englische zu übersetzen.

Nähere Informationen über die Inhalte und Ziele der Präsentation können Sie der Einladung entnehmen.

Bitte besuchen Sie die Ausstellung im Internet über den Link: https://coburger-juden.de/

Gedenkveranstaltung am 9. November

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Interessenten,

Die Initiative Stadtmuseum Coburg e. V. ist aktiv im Netzwerk „Lebendige Erinnerungskultur“ vertreten. Für die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 09.11.1938  war in diesem Jahr vorgesehen, neben dem Leid, das diese Nacht für die Bürger jüdischen Glaubens brachte, auch des Verlustes zu gedenken, der in der Folge nicht nur sie betraf, sondern in anderer Weise auch diejenigen, die ihre Mitbürger aus ihren Geschäften und Häusern vertrieben. Anhand einiger herausragender Namen sollte der Beitrag gewürdigt werden, den Coburger Juden für das Umfeld erbrachten, in dem sie über Jahrzehnte hinweg friedlich und als anerkannte Bürger gelebt hatten.

Da die Veranstaltung im vorgesehenen Format in diesem Jahr nicht stattfinden kann, haben wir ein Video vorbereitet, das anhand einiger herausragender Namen  zumindest eine symbolische Form des Gedenkens ermöglicht. Die differenzierte Darstellung von Lebensläufen wird bei der Gedenkveranstaltung des nächsten Jahres stattfinden.

Sie können das Video abrufen unter dem Link:  Video zur Gedenkveranstaltung am  9. November