Vortrag über Emil Plat und die Jugendbewgung

In Rückert 3 hielt Rupert Appeltshauser am 18. April den als Begleitprogramm auch in den Coburger Zeitungen groß angekündigten Vortrag “ Der Fotograf Emil Plat und seine Verbindung zur Jugendbewegung„. Dabei zeichnete  der Referent einfühlsam ein sehr lebendiges Bild Plats, seiner Familie und seiner Zeit, konnte er doch aus einem profunden Wissen schöpfen. Immerhin hatte Rupert Appeltshauser  schon in seinem Buch unter dem Titel “ Heile Welt in Bildern“ Interessierten die Möglichkeit gegeben, den Fotografen und seine Zeit kennen zu lernen. Außerdem war der Vortrag als Ergänzung zu dem in der Ausstellung präsentierten Video zu „Jugendbewegung und Wandervogel“ zu betrachten. In der Ausstellung kann natürlich weiterhin das Buch gekauft und das Video angesehen werden.

Halbzeit in Rückert 3 – bis 24. Mai weiterhin geöffnet!

Bei dem 2. Teil unserer Ausstellungsreihe „Kunst und Kultus der ‘Goldenen Zwanziger’ im Raum Coburg“ zu dem Themenkomplex „Kultur und Gesellschaft“ lässt sich schon zur Halbzeit ein sehr erfreulicher Besucherzustrom von etwa 300 Besuchern verzeichnen. Die Ausstellung ist weiterhin – auch an den Feiertagen! – in der Rückertstraße 3 in Coburg geöffnet zu den folgenden Zeiten:

Dienstag + Mittwoch 14.00 bis 17.00 Uhr; Donnerstag 14.00 bis 19.00 Uhr; Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr; Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr; Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr

Außerdem laden wir Sie alle ein zu einem Bildvortrag unseres 2. Vorsitzenden, Herrn Rupert Appeltshauser, der im Begleitprogramm unserer derzeitigen Ausstellung unter dem Titel „Der Fotograf Emil Plat im Umfeld der Jugendbewegung und des Wandervogel“ am Dienstag, den 21. April um 18.00 Uhr in den Ausstellungsräumen Rückert 3 stattfindet. Die Jugendbewegung ist ein hoch interessantes, in Coburg bisher wenig beachtetes Thema der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Eintritt ist frei.

Schließlich bieten wir für Mitglieder der Initiative und Gäste aDienstag, den 28.04.  um 17.00 Uhr eine Führung durch unsere derzeitige Ausstellung zur Kultur und Gesellschaft der „Goldenen 20er“ im Raum Coburg an.

Wir freuen uns sehr über alle Besucher bei unseren Aktionen!

 

Vernissage der neuen Ausstellung

Wir laden Mitglieder, Freunde, Förderer und Interessierte zur Vernissage der Ausstellung „Der Reiz des Ungewohnten“ zum Thema Kunst und Kultur der „Goldenen Zwanziger“ im Raum Coburg  am Freitag, den 20. März um 14.00 Uhr im „Rückert 3“ herzlich ein. Seien Sie unter den ersten Besuchern, die einen Blick in die neue Ausstellung werfen können – immerhin schon die Nummer 6 seit der Übernahme von Rückert 3 durch unseren Verein!

Nach der Begrüßung, einer Einführung und einem kleinen Rundgang hoffen wir auf angeregte Gespräche bei einem kleinen Imbiss.

Wenn Sie Interesse haben, lassen Sie uns bitte bis spätestens Montag, den 16. März eine formlose Anmeldung an die Mailadresse initiaitve.stadtmuseum.coburg@gmx.de zukommen, damit wir für eine genügende Anzahl von Stühlen sorgen können. Vielen Dank!

Kunst und Kultur der „Goldenen Zwanziger“ Teil II

Die Initiative Stadtmuseum Coburg e. v. hat im vergangenen Jahr unter dem Titel „Der Reiz des Ungewohnten“ einen viel beachteten Ausstellungszyklus zum Thema Kunst und Kultur der „Goldenen Zwanziger“ im Raum Coburg begonnen. Wir setzten diese Reihe mit zwei weiteren Ausstellungen in diesem Jahr fort und möchten sie mit einer Publikation im Rahmen unserer Schriftenreihe abschließen.

Die nächste Teilausstellung wird sich schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhängen von Kultur und Gesellschaft beschäftigen. Sie wird am 20. März 2026 eröffnet, ist auch während der Oster- sowie Pfingstferien geöffnet und schließt am 24. Mai 2026.

Die Ausstellung ist eröffnet!

Seit Samstag ist die neue Ausstellung „Coburger Weihnachtsschätze“ eröffnet. Schon am ersten Tag fanden zahlreiche Besucher – Coburger wie Touristen, durch Zufall oder durch den Flyer angelockt – den Weg in Rückert 3!

Herr Fleischmann begrüßte in seiner Ansprache die ersten Gäste, Herr Koch führte kurz in das Konzept der Ausstellung ein und gab bei einem Rundgang notwendige Erklärungen. Beides fand großes Interesse und es entwickelten sich interessante Gespräche. Z. B. wurde über die „leonischen Drähte“ gesprochen, da für Herrn Koch und ein Ehepaar durch die gemeinsame Herkunft aus der Gegend südlich von Nürnberg die entsprechende Industrie gut bekannt war. Ein anderes Besucherpaar, selbst Sammler von Christbaumkugeln, zeigte sich begeistert von der Fülle und der Vielfalt der ausgestellten Objekte aus den Städtischen Sammlungen Coburg und gestand, selbst nicht so Interessantes zu besitzen.

Aufgrund der relativ späten Öffnungszeit war in R3 eine reizvolle Stimmung durch den Kontrast zwischen der Dunkelheit draußen und dem wunderbar gestalteten Raum sowie den angestrahlten Vitrinen mit dem glitzernden Christbaumschmuck entstanden, die sicherlich weiterhin Besucher anlocken wird! Freuen Sie sich auf Ihr eigenes Genießen von unseren „Schätzen“!

Betrachten Sie auch die Fotos von der Eröffnung hier auf der Homepage

Vernissage zur Ausstellung „Coburger Weihnachtsschätze“

Die Initiative Stadtmuseum Coburg kann voller Stolz im ersten Jahr in Rückert 3 nun schon die 5. Ausstellung präsentieren. Ganz in der Nähe des Weihnachtsmarktes können weihnachtliche Kostbarkeiten aus den Beständen der Städtischen Sammlungen Coburg bewundert werden. Die Objekte schlummerten viele Jahre im Depot, aus dem nun gemeinsam mit den Städtischen Sammlungen Coburg die schönsten und interessantesten Exponate ausgesucht und in Rückert 3 der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung durch Stefan Fleischmann, unseren 1. Vorsitzenden am Samstag, den 6.12.2025 um 14.00 Uhr ein – wie immer bei freiem Eintritt!

Danach können Sie zu den  Öffnungszeiten – Donnerstag und Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr – z.  B. in Verbindung mit einem Besuch beim Coburger Weihnachtsmarkt – mit Familie und Freunden in Ruhe unsere Ausstellung genießen! Übrigens gelten die Öffnungszeiten auch für die Weihnachtsfeiertage und für Neujahr!

Gönnen Sie sich hier eine schöne Zeit, einen Ausstieg aus der weihnachtlichen Hektik. Frischen Sie vor allem die verschwunden geglaubten Erinnerungen wieder auf! Wir wünschen eine beschauliche Adventszeit und schöne Weihnachten!

Elektromobilität begann in Coburg – der Flockenwagen

Und tatsächlich: Der Flockenwagen, er bewegt sich. Dies galt vor 135 Jahren in den Straßen Coburgs und gilt auch heute noch, etwa bei der Präsentation des spektakulären Nachbaus im Hof der Veste Coburg.

Wie kommt es dazu? Was ist das, der Flockenwagen? In der Fabrik von Andreas Flocken war im Jahre 1888 schon ein Elektroauto im Bau, der Coburger Unternehmer erwies sich als wahrer Pionier auf dem Gebiet nachhaltiger Technologie und Energiewirtschaft.

Dass das erste elektrisch angetriebene Fahrzeug überhaupt nun nachgebaut und der begeisterten Öffentlichkeit präsentiert werden konnte, ist einer Forschungsgruppe zu verdanken, der von der ersten Stunde an auch die Initiative Stadtmuseum Coburg in Person von Rupert Appeltshauser, außerdem der Verein Making Culture (Gerhard Kampe und Peter Langendorf), die Senior Experts der Hochschule Coburg (Axel Lindner), Lehrkräfte der Technikerschule Coburg (Rolf Sander und Walter Ehrlicher) sowie Historiker und Fachleute für verschiedene Techniken angehören. Unterstützung haben die Forschenden aus der Coburger Wirtschaft erhalten.

Unter Federführung der Initiative Stadtmuseum Coburg und der Experimentierplattform „Making Culture“ hatte sich dieses Team mit der Zielsetzung zusammengefunden, in Coburg Stätten zu schaffen, an welchen Flockens Leistung nicht nur eine Würdigung erfährt, sondern moderne Technologien generell im Sinne der Nachhaltigkeit in Darstellung und Praxis zur Wirkung kommen. Nach der Rekonstruktion des Flockenwagens soll dieser auch als Kernstück einer späteren Ausstellung gezeigt werden.

Republike wider Willen – musste die Weimarer Republik scheitern?

Am 6. Oktober fand in Kooperation mit der Stadtbücherei Coburg eine Begleitveranstaltung zu unserer Ausstellung << Der Reiz des Ungewohnten. Kunst und Kultur der „Goldenen 20er“ im Raum Coburg >> in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei statt:

Republike wider Willen – musste die Weimarer Republik scheitern?

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die den Abend zu einem vollen Erfolg haben werden lassen.
Vielen Dank auch an die Mitwirkenden: Dagmar Weiß (Akkordeon), Stephan Mertl (Sprecher, Gesang). Moderation, Musik- und Textauswahl hatten Edmund Frey und Brigitte Maisch übernommen.

Die Veranstaltung war eine Mischung aus moderierter Lesung zeitgenössischer Texte und der Vermittlung von Fakten zur historischen Entwicklung – begleitet von zeitgenössischer Musik, die die Weimarer Republik „lebendig“ werden ließen: Vom Schlager („Veronika, der Lenz ist da …“) über Kabarettsongs („Das Lied vom Kompromiss“) bis zu Brecht-Liedern aus der „Dreigroschenoper“.


Die Geschichte der Weimarer Republik unterliegt derzeit einer Neubewertung, nicht zuletzt bedingt durch den aktuellen Erfolg populistischer Bewegungen weltweit. Der Historiker Volkert Ullrich beispielsweise versteht in einer neueren Veröffentlichung ihr trauriges Ende nicht als historisch vorbestimmt, sondern als ein „aufhaltsames“ Scheitern. Der Eigenwert ihrer demokratischen und innovativen Errungenschaften erhält damit ein neues Gewicht. Eine wesentliche Zielsetzung von Veranstaltungen wie unserer aktuellen Ausstellung in Rückert.3 oder dieser Gemeinschaftsveranstaltung liegt darin, diese Sichtweise auch in Coburg zu verankern.

Veranstalter waren die Stadtbücherei Coburg und die Initiative Stadtmuseum Coburg e.V. mit Unterstützung der Nolte-Vogler-Stiftung.

Wir trauern um Werner Stubenrauch

Werner Stubenrauch – in der Coburger Kunst- und Kulturszene war er ein bekanntes Gesicht, bei Ausstellungen, als Theaterfreund, aber auch als wahrnehmbarer Akteur und Ratgeber und vor allem für lange Jahre als Geschäftsführer der Initiative Stadtmuseum Coburg. Eine Tätigkeit, bei der seine Begeisterung für Kultur und Geschichte sich gut mit dem beruflichen Hintergrund des Steuerberaters vereinte.

Zudem kennen wir Werner Stubenrauch als einen Zauberer der Fotografie. Nur mit seinem Smartphone und unter alleiniger Nutzung der solchen Apparaten eigenen Gestaltungs- und Verfremdungsmittel gelangen ihm Impressionen und Stadtansichten, bei welchen Sehgewohnheiten im wahrsten Sinne des Wortes aus den Fugen gerieten. Seine Ausstellungen fanden begeisterten Zuspruch. Die letzte wurde im Mai und Juni dieses Jahres unter dem Titel „au contraire II“ COBURG aus etwas anderer Sicht“ im Ausstellungsforum „Rückert 3“ der Initiative Stadtmuseum gezeigt.

Werner Stubenrauch gehörte zu den bewundernswerten Menschen, in deren Umgebung es nie laut wurde. Auch in Situationen, in welchen bei manchen die Zügel der Emotionen sich zu lockern drohten, war er stets mit einem freundlichen Wort zur Stelle. Diese Kraft des Ausgleichs, die Fähigkeit, im positiven Sinne über den Dingen zu stehen, hatte in gewisser Weise auch zu tun mit der Erfahrung eines jahrzehntelangen Kampfes mit einer schweren Krankheit. Wo andere in Verzweiflung fallen, fand er immer wieder die Kraft zu einem neuen Anfang. Mit jedem Jahr, das ihm das Leben immer wieder auf das Neue schenkte, sah er nicht die Einschränkungen, die es mit sich brachte, sondern den Gewinn. Bis in seine letzten Tage hinein.

Jetzt hat ihn die Krankzeit doch eingeholt. Wir betrauern den Verlust eines loyalen und wertvollen Begleiters und Freundes. Und doch gab es für ihn mmer einen Funken Hoffnung. Auch angesichts des nahen Todes blieb Werner Stubenrauch sich und dem ihm eigenen Optimismus treu: „Was soll ich denn verzweifeln, ich bin eher darauf gespannt, was da noch kommen könnte.“ Und so wollen wir die Erinnerung an ihn bewahren.

Rupert Appeltshauser

Museumsabend auch mit Rückert 3

Heute Abend, am 13. September 2025, ist unsere Ausstellung

Der Reiz des Ungewohnten.

Kunst und Kultur der „Goldenen 20er“ im Raum Coburg

in Rückert 3 von 17.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Damit präsentiert sich die Initiative Stadtmuseum Coburg e. V. im Kreis der etablierten Museen, obwohl Coburg noch immer keinen dauerhaften Ort für die Präsentation der Stadtgeschichte besitzt. Mit Rückert 3 aber haben trotzdem alle Besucher die Chance zu sehen, was in den Städtischen Sammlungen zu finden ist. Übrigens wird es im kommenden Frühjahr unter gleichem Titel einen zweiten Teil zu sehen geben – es gibt eben viel zu viel zu zeigen, als dass eine Ausstellung genügen könnte! Seien Sie schon jetzt gespannt, aber genießen Sie heute bereits den ersten Teil im Zauber der Museumsnacht!

Beachten Sie neben unseren Plakaten, neben den Flyern auch die Ankündigung im Veranstaltungskalender der Stadt Coburg! und auf Instagram und Facebook!