• Link zu Facebook
  • Link zu Mail
Tel.: 09561 231149
Initiative Stadtmuseum Coburg
  • Startseite
  • Über uns
    • Ziele unserer Arbeit
    • Führungsangebote
    • Verein intern
    • Vereinsgeschichte
    • Mitglieder und Kontakt
  • Aktuelles
  • Aktivitäten/Projekte
    • Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen der Stadt Coburg
    • Kooperation und Vernetzung
    • Kindermuseum 2018
    • Andreas Flocken – ein Pionier der Elektromobilität
    • Coburger Künstler – ein Projekt in Zusammenarbeit mit Robert Reiter
  • Publikationen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Coburgum Latinum: Mausoleum im Hofgarten

Zurück Zurück Zurück Weiter Weiter Weiter
123
Open image in lightbox: IMG_4617 Open image in lightbox: IMG_4617
Open image in lightbox: IMG_4612 Open image in lightbox: IMG_4612
Open image in lightbox: IMG_4610 Open image in lightbox: IMG_4610

Mausoleum im Hofgarten

Ein Mausoleum ist ein monumentales Grabmal in Gebäudeform. Der Ausdruck leitet sich ab von Maussoleion, dem zu den antiken sieben Weltwundern gehörenden Grab von Maussolos in Halikarnassos , gewidmet dem Kleinkönig von Karien an der Westküste der heutigen Türkei zwischen 377 und 353 v. Chr und laut Strabon errichtet von Maussolos‚ Frau und Schwester Artemisia II. und nicht von ihrem Mann selbst. Doch kann sie das Mausoleum in den zwei Jahren, die sie ihren Gemahl überlebte, nur annähernd vollendet haben. Interessant daran ist auch, dass die Berühmtheit dieses Weltwunders und die geringe Bedeutung des der Legende nach nicht Beerdigten ein krasses Missverhältnis aufweisen.

Belegt ist das Wort Mausoleum im deutschsprachigen Schrifttum seit dem 16. Jahrhundert. Im Klassizismus wurde dieser Grabmalstypus der Antike reaktiviert, wenn auch in kleinerer Form. Es handelt sich um oft doppelgeschossig angelegte Kleinarchitekturen, bestehend aus einem Andachtsraum und einer darunter liegenden Gruft, wobei Gruft und Kapelle oberirdisch in einem Raum vereint sein können. Funktional bilden diese neuzeitlichen Mausoleen eine Mischform von Gebäude und Denkmal und erfüllen innerhalb der Sepulkralkultur die Aspekte Totengedenken, Repräsentation als auch Appell an die Nachwelt. Dazu gehört auch das Herzogliche Mausoleum  auf dem Friedhofs am Glockenberg in Coburg. das in den Jahren 1853 bis 1858 im Auftrag von Herzog Ernst II errichtet worden ist.

 

Das Mausoleum im Hofgarten

 

 

Das herzogliche Mausoleum wurde in den Jahren 1816 und 1817 erbaut. Herzog Ernst I., Vater von Prinz Albert, ließ es für seine Eltern Franz und Auguste errichten. Das klassizistische Bauwerk wurde im Stil eines griechischen Grabmales gebaut und ist rechteckig. Den Zugang zum Innenraum der Gruft bewachen zwei Sphingen, Der Sphinx galt im 18. Jahrhundert als Symbol der Ewigkeit und der Unsterblichkeit . Der Zugang ist von einem Tonnengewölbe überspannt und mit Sternen und Rosetten gestaltet.

 

 

 

Interessant ist im Zusammenhang mit dieser Homepage die goldene Inschrift über der Türe:

 

Non omnis moriar, „Nicht ganz werde ich sterben“, Zitat aus Horazens Ode III, 30, 6. (Text, Übersetzung und Kommentar vgl. Link zur Seite „Horaz: non omnis moriar)

Exegi monumentum aere perennius
…

Non omnis moriar multaque pars mei
vitabit Libitinam;


Gemeint ist hier im christlichen Kontext, dass die Seele nach dem Tod weiter existieren wird, was Luthers  Lied  (Psalm 118)

Non moriar sed vivam (Martin Luther)“

deutlich machen kann.

 

Diesem Text begegnet man häufig, das abgebildete  Beispiel findet sich in Edinburgh (License: Wikimedia):

Die Urne zur Aufnahme der Asche gehört ikonograpisch zur Sepulkralkultur  („Die vielfältigen kulturellen Formen, in denen der Mensch unter Verwendung von Todessymbolen die Vorgänge des Bestattens und Trauerns zum Ausdruck bringt, wird als Sepulkralkultur bezeichnet.“ vgl. Todessymbolik bei Wikipedia). Interessant ist auch das Symbol der Schlange, das im Zusammenhang mit dem Haus hinterm Marstall erklärt wird.

 

Zusammenfassung; 

Auch eine knappe Inschrift so wie hier liefert Einblicke nicht nur in das Fortleben und Bedeutungswandel, sondern in die Vorstellungen der verschiedenen Zeiten.


Die Seiten zum Thema:

Mausoleum bei Wikipedia

Mausoleum im Hofgarten 

Sepulkralkultur


 

 

Zuschriften bitte an: Coquus22@gmail.com (Administrator)

Bitte besuchen Sie auch die gleichlautende Seite bei Facebook: Coburgum Latinum

zurück zur Prima Pagina

  • 0 Coburgum Latinum: Vorwort Konzept
  • 0.10 Coburgum Latinum: Inhalt
  • 0.2 Verwendung im Lateinunterricht
  • 1 Coburgum Latinum: Profane Gebäude
  • 1.2 Bürgerhäuser
    • Coburgum Latinum: Haus Hinterm Marstall
    • Coburgum Latinum: Hof-Apotheke
    • Coburgum Latinum: Schloss Ketschendorf
    • Coburgum Latinum: Stadtapotheke Coburg
    • Georgenspital
      • Georgenspital Kommentar
      • Historie Georgenspital
    • Goethehaus in Weimar: Bauinschrift Helmershausen
  • 1.2 Profane Gebäude: Ämter und Schulen
    • Casimirianum Gründungsinschrift
      • Coburgum Latinum: Briefwechsel zwischen Leibnitz und dem Leiter des Casimirianums Cyprian
      • Coburgum Latinum: Casimirianum: Übersetzung und Kommentar der Inschrift
    • COBURGUM LATINUM: Inschrift an der Veste
    • COBURGUM LATINUM: Inschrift der Ratsschule
      • COBURGUM LATINUM: Text der Inschrift der Ratsschule
        • Übersetzung mit Kommentar zur Inschrift Ratsschule
    • Coburgum Latinum: Regimentsstube im Rathaus
      • Coburgum Latinum: Kommentar zu Tafel in Regimentsstube
    • Hausinschrift in Lichtenfels
      • Historie Haus Mühlgasse 1
    • Inschrift am Gericht
      • Daniel in der Löwengrube
  • 1.3 Coburgum Latinum: Casimirianum
  • 3 Lateinische Texte an und in Kirchen
    • Ahorn – Epitaph über der Streitberger’schen Gruft
      • mors ianua vitae – vita ianua mortis
        • Grabinschrift Albrecht Dürer
        • Grabinschrift Christoph Harsdörffer
        • Grabinschrift Sigmund von Birken
    • Coburgum Latinum: Bauinschriften
    • Fechheim: St. Michael
    • Hofkirche in Schloss Ehrenburg
      • Hofkirche in Schloss Ehrenburg
    • Lateinische Epitaphien
      • Coburgum Latinum: Mausoleum im Hofgarten
        • Coburgum Latinum: Horaz: non omnis moriar
    • Lateinische Texte: Morizkirche
      • Coburgum Latinum: Vita des Mauritius
      • Fürstengruft – Herzogin Anna Sophia
      • Grabplatten an Außenwänden der Morizkirche
        • Epitaph Johannes Herwart
        • Grabplatten an der nördlichen Wand des Chores der Morizkirche
          • Grabplatte für Volkmar Günther Förster
        • Grabplatten an der Nordseite des Langhauses der Morizkirche
          • Grabplatte 23: Johann Philipp Eberwein
        • Grabplatten an der südlichen Außenwand der Morizkirche
    • Salvatorkirche und Salvatorfriedhof
      • Epitaphien außen an der Salvatorkirche
      • Epitaphien innen in der Salvatorkirche
      • Epitaphien und Grabmäler in der Grufthalle
        • Grabstein für Johann May – Kommentar
        • Lebensdaten von Johann May
      • Salvatorkirche Weihinschrift
        • Salvatorkirche: Übersetzung der Bau- und Weihinschrift
        • Salvatorkirche: Übersetzung der Bau- und Weihinschrift
      • Salvatorkirche: Geschichte
    • Seßlach: Epitaph in der Pfarrkirche
    • Sonnefeld – Gedenktafel für Magister Lorenz Lang
  • 4 Urkunden
    • Urkunde Berthold Kommentar
  • 7 Coburgum Latinum: Literaten
    • Johann Matthäus Meyfart
      • Johann Matthäus Meyfart: Übersetzungen Epigramme
  • Coburgum Latinum: Casimirianum
    • COBURGUM LATINUM: Noctes Casimirianae
    • Noctes Casimirianae: Totenklage um Tiere
      • Catulls Passer-Gedicht
      • Totenklage: Grabgedicht auf eine Hündin namens Myia
  • COBURGUM LATINUM: Epigraphik
  • Coburgum Latinum: Literaturliste
  • COBURGUM LATINUM: Novissima
  • Hoflieferanten
    • Wappen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Lateinische „Fundstücke“
    • „Salve“ Raststraße.
    • Firmennamen – Latinismen
    • Verschiedenes
  • Münzen und Medaillen
    • Medaille: Pfarrer Erdmann
      • Fischer Erdmann Lebenslauf
    • Medaille: Priesterjubiläum Pfarrer Fischer
    • Medaille: Prinz Friedrich Josias
    • Medaille: Prinz Friedrich Josias – Kommentar
    • Medaille: Sterbemedaille Herzog Franz Josias
      • Kommentar zur Sterbemedaille Herzog Franz Josias
    • UNTERSCHEIDUNG VON MÜNZEN UND MEDAILLEN
    • Vita von Herzog Franz Josias

Aktuelles

  • Ausstellung „Doppelgänger“ von Peter Korn16. Juli 2026 - 22:56
  • Vortrag von Prof. Dr. Eckart Conze6. Juni 2026 - 9:49
  • Vortrag über Emil Plat und die Jugendbewgung28. April 2026 - 15:04
  • Halbzeit in Rückert 3 – bis 24. Mai weiterhin geöffnet!20. April 2026 - 9:09

Kategorien

  • Aktivitäten und Projekte
  • Aktuelles
  • Allgemein
  • Borneff
  • Kindermuseum
  • Mitgliederversammlungen
  • Publikationen
  • Rückspiegel
  • Veranstaltungen

Archiv

  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • März 2024
  • Januar 2024
  • Oktober 2023
  • Mai 2023
  • Dezember 2022
  • Mai 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • November 2021
  • Juli 2021
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • Februar 2020
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • März 2019
  • Februar 2019

Schlagwörter

9. November Auktion Borneff Carl Führ Elektromobilität Elektrowagen Flocken Flockenwagen Goldene Zwanziger Grafik historische Quelle Krieg Los der Frau Rückert 3 Verissage Wirgestalten

Probstgrund 18a
96450 Coburg
Tel.: 09561 231149
verein@initiative-stadtmuseum-coburg.de
https://initiative-stadtmuseum-coburg.de

Aktuelles

  • Ausstellung „Doppelgänger“ von Peter Korn16. Juli 2026 - 22:56
  • Vortrag von Prof. Dr. Eckart Conze6. Juni 2026 - 9:49
  • Vortrag über Emil Plat und die Jugendbewgung28. April 2026 - 15:04
© Copyright - Initiative Stadtmuseum Coburg
  • Impressum und Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen