Wappen

Hoflieferanten erhielten – wie gesagt – besondere Privilegien für die Zulieferung von Waren oder das Anbieten von Diensten an einen Hof. Auch die Herzöge des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha haben Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Urkunde zum „Herzoglich-Sächsischen Hoflieferanten“ verliehen. Die Herzöge ließen sich diese Auszeichnung aber auch bezahlen. Dadurch durften sie zum Beispiel Ihre Rechnungen mit dem herzoglichen Wappen schmücken. Die folgende Abbildung zeigt das Wappen des Herzoghauses außen am Haus der Hofbäckerei Feyler in der Rosengasse; 

 

Vergleicht man nun dieses Wappen mit der Abbildung aus „Wappen“ bei Wikipedia

 

 

verschieden Helme

Rangkrone

Motto des Hosenbandordens „HONI SOIT QUI  MAL Y PENSE“

rundes Schild

Löwe als Schildhalter                             Löwe als Schildhalter

das lateinische Motto des Herzoghauses „fideliter et constanter

 

 

 

Ähnliches gilt für Wappen etwa bei den Epitaphien in der Morizkirche oder im Salvatorfriedhof.

 

 

Betrachtet man dabei das Wappen der Firma Gevers, so finden sich wieder laut Wikipedia folgende Bestandteile:

 

 

 

 

Helmzier

Helm

Schild

Schildhalter: Löwe

Wahlspruch: semper idem

 

 

 

 

 

Das zeigt deutlich, wie sich auch das Bürgertum am Adel und seinen Zeichen orientiert hat.

 


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