Epitaph in der Pfarrkirche zu Seßlach

Theodor Husemann gestorben 1768

Nach Friedrich Wachter kam Theodor Husemann aus Husen in der Erzdiözese Köln. Er wurde am 27. Februar 1742 Pfarrer in Seßlach und gilt dort wegen einer nach ihm benannten Stiftung neben Pfarrer Flender, 1698 – 1725, als »zweiter großer Wohltäter« der Stadt. Pfarrer Husemann hat die unter Pfarrer Flender begonnene Barockisierung der Pfarrkirche zu Seßlach vollendet. 1765 resignierte er, verblieb in Seßlach und starb hier am 3. Februar 1768. Die Stadt Seßlach ehrte ihren Pfarrer Husemann, indem sie einer Straße seinen Namen gab (Husemanngasse).

Er wurde im Presbyterium der Pfarrkirche beigesetzt.
b) An vorspringender Mauer (links) am Altarraum der Pfarrkirche zu Seßlach.
c) Größe: 50:50 cm. Material: blauschwarzer Schiefer.
d) Rahmenlose quadratische Tafel mit Inschrift:

HIC EXPECTAT /
RESURRECTIONEM /
A MORTE /
H. THEODOR. HUSEMANN /
PAROCHUS EMERITUS /
DEFUNCTUS ANNO 1768 /
MENSE FEBRUAR DIE 3 tia R. IN. P…

 

Hier erwartet / die Wiederauferstehung 7 vom Tode/ H. Theodor Husemann / emeritierter Pfarrer / gestorben im jahr 1768 / im Monat Februar am 3. Tag / Ruhe in Frieden!


Quellen:

Armin Leistner: Alte Grabdenkmäler und Epitaphien des Coburger Landes – II. Teil; in: Jahrbuch der Coburger Landesstiftung 1977; S. 114  ff. (= Salvatorkirche); S. 109 ff.

 


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